Lern’, was keine Maschine ersetzen kann”

Biografie W. Hannak

W.H. – Manager und Menschenfreund

Auszüge aus der Biografie von W. Hannak

 


Verteidigung der „Alpenfestung”

Flucht als letzter Ausweg (Mai 1945)

Am 1. Mai 1945 war es soweit. Eine abenteuerliche Flucht durchs Gebirge begann. Wir mussten einen beschwerlichen Weg wählen, denn überall lauerten SS-Schergen. Auch unsere Kompanie hatte den Befehl, Fliehenden ohne zu zögern nachzuschießen. Angst war unsere ständige Begleitung. Was wir alles mitgemacht haben! Die körperliche Anstrengung, der quälende Hunger. Ich hatte nur noch mein Gewehr. Auf einer Alm auf Höhe des Traunsees, in der wir vor Müdigkeit Zuflucht suchten, trafen wir auf eine Bäuerin. Ihr habe ich im Tausch gegen einen Laib Brot und einen Renken Geselchtes meine „Büchse“ überlassen. Das war dann die Wegzehrung über Tage – für uns alle drei. Alle waren wir der gleiche Jahrgang: 1929. 15 Jahre waren wir alt.



„Mit dem Pferdefuhrwerk zu den Baustellen”

Lieferant der „Häuselbauer” (50er Jahre)

Ein paar Jahre, bis zum März 1952, dauerte es noch, ehe ich mir ein Auto leisten konnte. Mein erstes eigenes Auto. Ich sehe es noch vor mir, als wäre es gestern gewesen. Ein uralter dunkelblauer Fiat 900. Der kleinste Fiat, den es damals gab. Recht lange konnte ich mich nicht an ihm erfreuen, doch war es trotz allem eine erhebliche Verbesserung gegenüber dem Motorrad, mit dem ich bis dahin unterwegs gewesen war, um Kunden zu besuchen. Und dabei war das klapprige 200er Puch-Moped schon eine deutliche Verbesserung gegenüber den Pferdegespannen gewesen, mit denen ich meine ersten „Dienstfahrten“ zu den Baustellen unternommen hatte.